Warum es Einsatzlog gibt
Eine Großübung, eine Einsatzleitung, die Funkverkehr, Kräfte und Dokumentation auf Papier jongliert — und die Frage, die alles ausgelöst hat.
Von der Feuerwehr, für die Feuerwehr
Das digitale Einsatztagebuch für Feuerwehr und Rettungsdienst. Funkverkehr in Sekunden erfassen — mit Handschuhen, nachts, unter Stress. Offline. Kostenlos. Für immer.
Sind an der Einsatzstelle eingetroffen, Erkundung läuft.
Zimmerbrand 2. OG, Menschenleben in Gefahr, Rauchausbreitung Treppenraum.
Vornahme C-Rohr über Treppenraum, Menschenrettung 2. OG.
Nachforderung Drehleiter und zweiter RTW.
Atemschutzüberwachung gestartet, Trupp 1 unter PA.
So könnten die Einträge in der App aussehen
In fast jeder Feuerwehr in Deutschland beginnt jeder Einsatz mit einem Blatt Papier. Das Einsatztagebuch ist die Stelle, an der der Funker jede Meldung festhält: wer gerufen hat, wer geantwortet hat, was gesagt wurde — und wann.
Das ist ein rechtlich relevantes Dokument. Und gleichzeitig ein Durcheinander aus hastiger Handschrift, entstanden unter Druck, nachts, manchmal mit Handschuhen.
Rund eine Million ehrenamtliche Feuerwehrleute dokumentieren so. Papier gewinnt bis heute, weil ein Kugelschreiber keinen Navigationsstack hat. Genau daran wird Einsatzlog gemessen.
Alles dient einer Schleife: Alarm → Einsatz anlegen → Funkverkehr erfassen → beenden → PDF-Bericht.
Zeitstempel automatisch, Meldungstyp mit einem Tipp, Von/Zu als Vorschlagschips aus dem bisherigen Funkverkehr. Vier Tipps plus Meldungstext — das ist das Designziel, und es steht als Abnahmekriterium in der Spezifikation.
Funkspruch, Lagemeldung, Auftrag, Anforderung, Dokumentation — jeder Typ hat seine Farbe, wie farbige Stifte auf dem Papierformular. Das ist die schnellste Art, im Strom etwas wiederzufinden.
Keine Konten, keine Anmeldung, keine Internetverbindung nötig. Im Keller, im Wald, im Funkloch — die App funktioniert vollständig. Alle Einsatzdaten bleiben auf dem Gerät.
Der Auszahlungspunkt: der vollständige, chronologische Bericht zum Teilen, Drucken und Archivieren. Auch während eines laufenden Einsatzes für die Schichtübergabe.
Zeitstempel werden automatisch gesetzt. Beendete Einsätze sind schreibgeschützt. Wird ein Einsatz wieder geöffnet, dokumentiert sich das selbst. Vertrauenswürdigkeit ist eine Funktion.
Vollständig zweisprachig ab dem ersten Tag. Fachbegriffe bleiben deutsch — ein Funkspruch heißt auch auf Englisch Funkspruch.
Hell und dunkel sind gleichberechtigt — Nachteinsätze sind Normaleinsätze.





Das Demo-Video entsteht gerade. Bis dahin: der Blog zeigt jeden Schritt.
Feuerwehren haben kein App-Budget — und sie sollten keins brauchen. Einsatzlog ist vollständig nutzbar, ohne einen Cent zu zahlen. Es gibt keine Premium-Funktionen, keine Nutzerbegrenzung, keine Werbung.
Wer das Projekt unterstützen will, kann das in der App freiwillig tun: einmalige Spenden oder ein kleines Unterstützer-Abo. Das schaltet nichts frei — Feuerwehren sollen nicht gegeneinander um Sicherheitswerkzeuge bieten. Es gibt ein Abzeichen und unseren Dank.
Zusätzlich gibt es eine vollständig quelloffene FOSS-Variante ohne jedes proprietäre SDK.
Einsatzlog entsteht im Rahmen der RevenueCat Shipaton 2026 — von der ersten Serviettenskizze bis in die App-Stores, in einem öffentlichen Repository. Spezifikationen, Designentwürfe, Roadmap und Quellcode liegen offen. Auch die Fehler.
Eine Großübung, eine Einsatzleitung, die Funkverkehr, Kräfte und Dokumentation auf Papier jongliert — und die Frage, die alles ausgelöst hat.
Ein eigenständiges Werkzeug für die Atemschutzüberwachung: Truppzeiten, Flaschendrücke und akustische Warnungen, direkt im Browser. Keine Installation, keine Anmeldung, läuft auch offline auf dem Tablet im ELW.