Warum es Einsatzlog gibt
Eine Großübung, eine Einsatzleitung, die Funkverkehr, Kräfte und Dokumentation auf Papier jongliert — und die Frage, die alles ausgelöst hat.
Von der Feuerwehr, für die Feuerwehr
Das digitale Einsatztagebuch für Feuerwehr und Rettungsdienst. Funkverkehr in Sekunden erfassen — schnell, nachts, unter Druck. Offline. Kostenlos. Quelloffen.
Sind an der Einsatzstelle eingetroffen, Erkundung läuft.
Zimmerbrand 2. OG, Menschenleben in Gefahr, Rauchausbreitung Treppenraum.
Vornahme C-Rohr über Treppenraum, Menschenrettung 2. OG.
Nachforderung Drehleiter und zweiter RTW.
Atemschutzüberwachung gestartet, Trupp 1 unter PA.
So könnten die Einträge in der App aussehen
Bei vielen Feuerwehren in Deutschland wird der Einsatzverlauf noch auf Papier, in Tabellen oder mit unterschiedlichen Einzellösungen dokumentiert. Das Einsatztagebuch hält fest, wer gefunkt hat, an wen eine Meldung ging, was übermittelt wurde — und wann.
Diese Dokumentation kann im Nachgang entscheidend sein. Gleichzeitig entsteht sie oft unter Zeitdruck: nachts, bei schlechtem Wetter und mitten im Einsatzgeschehen.
Papier hat dabei einen entscheidenden Vorteil: Es ist sofort da, funktioniert offline und braucht keine Erklärung. Genau an dieser Einfachheit wird Einsatzlog gemessen.
Alles dient einer Schleife: Alarm → Einsatz anlegen → Funkverkehr erfassen → beenden → PDF-Bericht.
Zeitstempel automatisch, Meldungstyp mit einem Tipp, Von/Zu als Vorschlagschips aus dem bisherigen Funkverkehr. Vier Tipps plus Meldungstext — das ist das Designziel, und es steht als Abnahmekriterium in der Spezifikation.
Funkspruch, Lagemeldung, Auftrag, Anforderung, Dokumentation — jeder Typ hat seine Farbe, wie farbige Stifte auf dem Papierformular. Das ist die schnellste Art, im Strom etwas wiederzufinden.
Keine Konten, keine Anmeldung, keine Internetverbindung nötig. Im Keller, im Wald, im Funkloch — die App funktioniert vollständig. Alle Einsatzdaten bleiben auf dem Gerät.
Der Auszahlungspunkt: der vollständige, chronologische Bericht zum Teilen, Drucken und Archivieren. Auch während eines laufenden Einsatzes für die Schichtübergabe.
Zeitstempel werden automatisch gesetzt. Beendete Einsätze sind schreibgeschützt. Wird ein Einsatz wieder geöffnet, dokumentiert sich das selbst. Vertrauenswürdigkeit ist eine Funktion.
Vollständig zweisprachig ab dem ersten Tag. Fachbegriffe bleiben deutsch — ein Funkspruch heißt auch auf Englisch Funkspruch.
Hell und dunkel sind gleichberechtigt — Nachteinsätze sind Normaleinsätze.




Das Demo-Video entsteht gerade. Bis dahin: der Blog zeigt jeden Schritt.
Feuerwehren haben kein App-Budget — und sie sollten keins brauchen. Einsatzlog ist kostenlos nutzbar: ohne Werbung, ohne Konto, ohne Nutzerbegrenzung.
Eines versprechen wir: Funkverkehr dokumentieren und den Einsatzbericht exportieren bleibt kostenlos. Sicherheitswerkzeuge dürfen nicht vom Budget abhängen.
Wer das Projekt unterstützen möchte, kann in der App freiwillig etwas beitragen. Ein Beitrag schaltet nichts frei — es gibt ein Abzeichen und unseren Dank.
Der Quellcode ist unter der MIT-Lizenz offen. Jede veröffentlichte Version bleibt offen — das kann niemand zurücknehmen.
Einsatzlog entsteht im Rahmen der RevenueCat Shipaton 2026 — von der ersten Serviettenskizze bis in die App-Stores. Seit Version 0.1.2 in einem öffentlichen Repository: Spezifikationen, Designentwürfe, Roadmap und Quellcode liegen offen. Auch die Fehler.
Eine Großübung, eine Einsatzleitung, die Funkverkehr, Kräfte und Dokumentation auf Papier jongliert — und die Frage, die alles ausgelöst hat.
Ein eigenständiges Werkzeug für die Atemschutzüberwachung: Truppzeiten, Flaschendrücke und akustische Warnungen, direkt im Browser. Keine Installation, keine Anmeldung, läuft auch offline auf dem Tablet im ELW.